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Anmerkungen zur aktuellen Situation, Buchvorstellungen, Zahlen, Fakten und Hinweise rund um das Thema.
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Um aber schon einmal hier zu schreiben, was diese Seite beinhalten wird: Vermutlich entgegen der ersten Erwartung wird auf diesen Seiten nicht die Gleichstellung der Frau thematisiert, sondern im Gegenteil die Gleichstellung des Mannes.

Männer (oft als Einzelgruppen auch Jungen und Väter) sind häufig benachteiligt, insbesondere auch juristisch und gesellschaftlich. Diese Benachteiligungen werden jedoch oft nicht als solche wahrgenommen (nicht selten, weil man selbst nicht betroffen ist und sie daher nicht kennt) oder ignoriert. Auf der anderen Seite gibt es nicht wenige angebliche Benachteiligungen von Frauen, die so nicht existieren oder an denen die Männer überhaupt nicht schuld sind, aber dafür schuldig gemacht werden.

Zu vielen Themen existiert Zahlenmaterial und Fakten. Diese zusammen mit einigen Denkanstößen sollen hier dargestellt werden. Zusätzlich möchte ich eine Liste von interessanten Links rund um das Thema anbieten und Bücher vorstellen, die sich damit beschäftigen.

Beenden möchte ich dieses Vorwort mit zwei Zitaten aus dem Buch "Mythos Männermacht" von Warren Farrel, welches leider auf Deutsch kaum noch zu bekommen ist (außer durch einen Glücksgriff in einem Antiquariat). Warren Farrel ist deswegen so interessant, weil er jahrelang als einziger Mann im Direktorium der National Organization for Women (NOW) tätig war. Er setzte sich sehr für Frauen ein und hatte eine feministische Grundeinstellung - bis er begann, auch die Seite der Männer zu hinterfragen. Der englische Originaltitel des Buches ist "The Myth of Male Power. Why Men are The Disposable Sex".

"Wenn Männer sieben Jahre länger leben würden als Frauen, hätten uns Feministen längst klargemacht, dass die Lebenserwartung der beste Indikator ist, an dem sich ablesen läßt, wer die Macht hat. Und damit hätten sie recht." (Warren Farrell)

"Es dürfte schwer sein, auch nur ein historisches Beispiel für eine Gruppe zu finden, die sich als Opfer bezeichnen konnte, während sie die Hälfte der Stimmberechtigten stellte. Oder ein Beispiel für eine unterdrückte Gruppe, die lieber ihre 'Unterdrücker' wählt, statt ein eigenes Mitglied dazu zu bewegen, die Verantwortung zu übernehmen und ins Rennen zu gehen. Frauen sind die einzige Minderheit, die eine Mehrheit ist, die einzige Gruppe, die sich als 'unterdrückt' bezeichnet, dabei aber darüber bestimmen kann, wer in ein Amt gewählt wird, und zwar in buchstäblich jeder einzelnen Gemeinde des Landes. [...]
Frauen sind die einzige 'unterdrückte' Gruppe, die die gleichen Eltern hat wie der 'Unterdrücker'; die genau so oft in die Mittel- und Oberklasse hineingeboren wird, wie der 'Unterdrücker'; die über mehr kulturellen Luxus verfügen als der 'Unterdrücker'. Sie sind die einzige 'unterdrückte' Gruppe, deren 'unbezahlte Arbeit' die in die Lage versetzt, für fast fünfzig Milliarden Dollar jährlich Kosmetika zu kaufen; die einzige 'unterdrückte' Gruppe, die mehr für Mode- und Markenkleidung ausgibt, als ihre 'Unterdrücker'; die einzige 'unterdrückte' Gruppe, die zu allen Tageszeiten mehr fernsieht als ihre 'Unterdrücker'." (Warren Farrell)
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